Willkommen IN MEINEr PRAXIS

für
SYstEMISCHE BERATUNG, Therapie und COACHING


Mein Angebot umfasst

Alle Angebote sind jetzt auch online möglich!

Sytemische Einzelberatung

Paarberatung

Systemische Familienberatung

Life Coaching

Unser Erstgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen und der sog. „Auftragsklärung“. Anschließend sprechen wir über den weiteren Beratungsverlauf. Manchmal kann ein einziges Gespräch schon genügen, um Impulse zu setzen.

Sowohl die Tatsache, dass Sie in Beratung sind, sowie alle damit verbundenen Inhalte werden von mir streng vertraulich behandelt.

 

Ich bin Mitglied Im

In meiner Praxis und in meinem Leben stelle ich fest, dass Menschen, die sich selbst als Ganzheit erleben und das Gefühl besitzen, selbst etwas wert zu sein, fähig sind, mit allen Herausforderungen des Lebens in schöpferischer und angemessener Weise fertig werden… Wachstum bedeutet, dass das Leben in beständiger Veränderung besteht, und es gibt keine Möglichkeit dies zu unterbinden… (Virginia Satir)

Über Mich

Beruflicher Werdegang

  • abgeschlossenes Studium der Politikwissenschaften 
  • abgeschlossenes Studium im Bereich Personalwirtschaft und Organisationsentwicklung
  • Langjährige berufliche Erfahrung in Personalstrategie, Personalrecruiting und Personalentwicklung
  • Kaufmännische Leitung einer Kindertagesstätte
  • abgeschlossene Coachingausbildung
  • Heilpraktikerin Psychotherapie
  • Ausbildung zur Systemischen Beraterin (DGSF)
  • i.A. zur Systemischen Therapeutin bei kib Köln (DGSF)

Persönliches

Angst weicht Vertrauen

Als ich 9 Jahre alt war, las ich in den Ferien ein Buch. Darin wurde eine Geschichte über die Freundschaft eines jungen Mädchens und ihrem Pferd erzählt. Bis dahin hatte ich maximalen Respekt vor Pferden und begegnete ihnen meist mit Angst. Mein Opa war zwar Pferdebesitzer, doch ich machte stets einen großen Bogen um seine Tiere. Das Lesen machte mich allerdings neugierig und ich fragte mich, wie es eigentlich sein kann, so große Angst vor etwas zu haben, was für andere das größte Glück auf Erden bedeutete. Ich wollte es herausfinden und dafür meine wirklich große Angst überwinden.

So ging ich zu meinem Opa und sagte zu ihm: Ich möchte einmal reiten. Er schaute mich an, antwortete nichts, rief nur seinem Pferdepfleger zu, dass er ein Pferd für mich satteln sollte. Als das Pferd gesattelt war, hob er mich in den Sattel, öffnete das Tor zum hinter dem Stall liegenden Wald. Das Pferd lief los. Mit mir auf seinem Rücken. Ich war noch nie geritten, ich wusste über Reiten nichts. Gar nichts. Erst machte sich Panik in mir breit. Das Gefühl von völligem Kontrollverlust ließ meine Alarmglocken schrillen. Meine Aufgeregtheit machte allerdings auch das Pferd unruhig und ich wusste, dass ich nur wieder heil am Stall landen würde, wenn ich es irgendwie schaffte, mich zu beruhigen. Ich konzentrierte mich also auf das Schaukeln, im Rhythmus der Schritte des Pferdes. Und mit jedem Schaukeln wich ein Stück meiner Angst und es stellte sich ein warmes Gefühl des Vertrauens und des Getragenwerdens ein. Das Getragenwerden von dem Pferd und vor allem das Getragenwerden durch meinen eigenen Mut. Beides waren großartige Gefühle. So ritt ich kreuz und quer durch den Wald und das Pferd schien auf uns beide aufzupassen. Denn umso gelassener und ruhiger der Sturm in meinem Kopf und meinem Herzen wurde, desto entspannter trottete das Pferd voran. So brachte es uns wieder wohlbehalten an den Stall zurück.

Zwei Dinge lassen mich seit diesem Tag nicht mehr los: das Wissen um die Kraft der Entscheidung, sich selbst zu vertrauen und anderen Vertrauen zu schenken und die tiefe Verbundenheit zu den Pferden.

 

 

Veränderung braucht Geduld

Als ich 20 Jahre alt war, fiel ich nach einem Zahnarztbesuch kopfüber die Treppe im Praxistreppenhaus herunter. Ich hatte die Nachwirkungen meiner Weisheitszahn-OP unterschätzt und wurde ohnmächtig, nachdem ich die Praxis verlassen hatte. Noch im Fallen wusste ich, dass nach diesem Sturz nichts mehr so sein wird, wie es vorher war. Wegen schwer auszuhaltender Schmerzen im oberen Rücken, wurde ich direkt ins Krankenhaus gebracht und die Diagnose im Krankenhaus bestätigte mein Ahnung: Ich hatte mir das Genick gebrochen. Es musste sofort operiert werden, bevor die Knochensplitter das Rückenmark irreparabel schädigten. Im OP-Raum wurde mir klar: Vielleicht werde ich aus dieser OP nicht mehr aufwachen. Vielleicht werde ich aufwachen, aber querschnittgelähmt sein. Vor dem Einatmen des Narkosemittels dachte ich vor allem an eins: ich will wieder reiten.

Ich wachte nach der OP aus der Narkose auf und ich war nicht querschnittsgelähmt. Mit Platten und Schrauben in der Wirbelsäule startete ich in einen neuen Lebensabschnitt. Dieser begann mit vielen Schmerzen, dem vorläufigen Abbruch des Studiums, der Aufgabe des Reitens, dem Ende von ausgelassenen Abenden mit Freunden. Stattdessen lag ich im Bett. Starrte die Decke an. Konnte mich nur schwer bewegen. Warum musste das passieren?

Durch die OP hatte ich mir eine Stimmbandlähmung zugezogen. Ich konnte Laufen, doch keiner konnte mich mehr hören und irgendwie auch keiner mehr verstehen. Aber ich wusste: ich will das hier alles überstehen, ich will mein Leben wieder leben. Irgendwie und irgendwann würde ich wieder laut in den Wald hineinschreien können. Und Reiten. Aufgeben war schlichtweg keine Option.

Nach fast einem Jahr vergeblicher Stimmtherapie, saß ich abends im Auto meines Vaters auf dem Beifahrersitz. Nur flüsternd konnte ich mich das vergangene Jahr unterhalten. Und um mich zu verstehen, musste dazu alles um mich herum ganz ruhig sein. Mein Vater hatte mich an diesem Abend aus der Logopädie-Praxis abgeholt. Wir hatten das Radio auf der Rückfahrt an. Irgendwann begann ich etwas zu erzählen. Ich erzählte und er antwortete. Es dauerte eine Weile, bis wir beide merkten: er antwortet mir, weil er mich hören konnte, obwohl das Radio laute Musik spielte. Ich konnte wieder sprechen! Meine Stimmbänder hatten nach einem Jahr wieder begonnen zu schwingen.

Und ein weiteres Jahr später saß ich auch endlich wieder für ein paar Minuten auf einem Pferd.

Veränderung braucht Geduld. Und den festen Glauben an sich selbst.

Mein Angebot

Systemische Einzelberatung

Systemische Beratung legt den Fokus auf das Beziehungsgeflecht, in dem jeder Einzelne sich bewegt. Wenn sich der Einzelne verändert, verändert sich auch das System – ähnlich wie bei einem Mobile. Die Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens machen, prägen uns. Manche verdichten sich zu Gefühls- und Verhaltensmustern sowie Glaubenssätzen, die uns hemmen und belasten und den Blick auf unsere eigentlichen Potenziale und Möglichkeiten verstellen. Systemische Beratung hilft, erworbenen Muster aufzuspüren und zu hinterfragen. So finden sich neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten und kann so die Beziehung zu sich und dem eigenen Umfeld verändern. Ein Kernsatz systemischer Beratung besagt, dass jedes Problem seinen Sinn hat. Es zeigt, dass etwas einer Veränderung bedarf.

Systemische Paarberatung

Eine Paarberatung kann bei sehr vielen Beziehungsproblemen helfen, zum Beispiel:

    • wenn Sie nicht mehr richtig miteinander reden können.
    • wenn Sie die Lust auf das gemeinsame Leben oder Ihre Sexualität verloren haben,
    • wenn Sie verstehen wollen, was zwischen Ihnen steht oder was schiefläuft,
    • wenn Sie immer wieder die gleichen Probleme und Konflikte miteinander haben,
    • wenn Sie es schwer miteinander haben, sich aber nicht trennen möchten,
    • wenn Sie klären wollen, ob Ihre Liebe noch eine Chance hat,
    • wenn Sie (wieder) entdecken wollen, was Sie heute noch verbindet, etc.

Eine Paarbeziehung ist häufig vielen Belastungen ausgesetzt, wie Kindererziehung, berufliche Krisen, Tod der eigenen Eltern, Außenbeziehung, etc. Dabei kann ein Paar an seine persönlichen Grenzen kommen und die Frage nach einer möglichen Trennung steht im Raum. Wie könnte es weitergehen, gerade auch dann, wenn tiefe Verletzungen durch Untreue, Unversöhnlichkeit und/ oder durch ein „sich nicht mehr verstanden fühlen“ die Beziehung belastet?
In einem paartherapeutischen Prozess unterstütze ich Sie darin, den Ereignissen im Gesamtkontext eine Bedeutung zu geben, um ein gegenseitiges Verständnis zu fördern.

Systemische Familienberatung

In der Systemischen Familientherapie werden Probleme nicht als Eigenschaften einzelner Personen gesehen. Sie sind Ausdruck der aktuellen Kommunikations- und Beziehungsbedingungen in einem System. Symptome erscheinen auch nützlich, da sie auf Störungen der Entwicklungsmöglichkeiten hinweisen.

Systemische Therapie ist eine Form der Therapie, die Gesundheit und Krankheit, insgesamt die Lebensqualität von Menschen im Zusammenhang mit ihren relevanten Beziehungen und Lebenskonzepten sieht. Dabei erweiterte sich in den letzten Jahren der Blickwinkel von der Familie auf die sie umgebenden Systeme wie Arbeitsfeld und Wohnwelt und auch auf die Kontexte, in denen Therapie und Beratung stattfindet.

Ziel der Therapie ist eine Erweiterung der Wahrnehmungs- und Handlungsmöglichkeiten des/der Einzelnen und des Gesamtfamiliensystems. Die Therapie ist ressourcenorientiert und versucht, die bisherigen Muster und Vorannahmen in Frage zu stellen und regt andere Sichtweisen an, um neue Interpretationsvarianten und Interaktionsregeln zu ermöglichen.

Life Coaching

Das Life Coaching ist für jeden Menschen geeignet, der in seinem Leben nach einer neuen Orientierung sucht. In jeder Lebensphase kann es sein, dass ein gravierendes Ereignis zu Orientierungslosigkeit führt, oder man ist sich beim Übergang von einer Phase in die andere nicht sicher, welchen Weg man einschlagen soll. Da fällt es manchmal schwer, den Berg an Gedanken und Gefühlen allein zu ordnen – hier setzt das Life Coaching an.

Der Ansatz beim Life Coaching ist der, dass der Coach den Klienten dabei unterstützt, seine Gedanken zu ordnen, um sich seiner wichtigsten Werte und Bedürfnisse wieder bewusst zu werden. Diese Klarheit geht im Alltag oft verloren, so dass man an ihnen vorbei lebt und sich zunehmend unzufriedener fühlt. Im Life Coaching kommt man ihnen wieder auf die Spur und kann so eine passende Neuorientierung für die Zukunft entwickeln. 

Kosten

Honorar:

Einzelgespräche à 60 Min berechne ich mit

€80

Paargespräche à 90 Min   berechne ich mit

€120

Die Beratung ist für Selbstzahler und dadurch unabhängig vom Versicherungsstatus. In besonderen Fällen richtet sich die Höhe des Honorars nach der finanziellen Situation der Klienten und wird im Rahmen einer individuellen Vereinbarung festgelegt.
Ich unterliege selbstverständlich der Schweigepflicht.

Termin & Kontakt

Um einen Termin zu vereinbaren, nutzen Sie gerne mein Kontaktformular, schreiben Sie mir eine Mail oder rufen Sie mich an.

Gerne können Sie auch direkt einen Termin zu einem kostenfreien Erstgespräch vereinbaren. Dieses erfolgt – je nach Wunsch – per Telefon oder Videocall. Nutzen Sie dafür den unten stehenden Button.

 

Kathrin Schnurrer

Waltherstraße 49-51, Gebäude 32

50169 Köln

Tel: 0176-87930005

Email: beratung@kathrin-schnurrer.de